Yu-Gi-Oh
Preview - von
René Quakernack (01.03.2003)
Vor vielen Jahrhunderten zur Zeit als die Pyramiden erbaut wurden, spielten ägyptische Pharaonen ein Spiel von gewaltiger und schrecklicher Macht: Das Spiel der Schatten!
Dieses Spiel mündete in einem Krieg von unvorstellbarem Ausmaß, der die ganze Welt zu zerstören drohte, bis ein mutiger und mächtiger Pharao die Magie bändigte und sie in mystischen Gegenständen gefangen hielt.
5000 Jahre später lüftete ein Junge namens Yugi das Geheimnis des Millenniums-Puzzles, die alten mystischen Energien durchströmten ihn, weil das Schicksal ihn dazu auserwählt hat, die Welt vor der Rückkehr des Spiels der Schatten zu bewahren; so wie es einst der mutige Pharao getan hatte - 5000 Jahre zuvor!
Mit diesen einleitenden Worten beginnt die erste Episode von Yu-Gi-Oh, der neuen Anime-Serie auf RTL2 die ab den 10.03.2003 täglich um 13:45 Uhr ausgestrahlt wird. „Yu-Gi-Oh!“ erzählt die Geschichte von Yugi, einem jungen Schüler, der gemeinsam mit seinen Freunden besessen ist von einem mysteriösem Kartenspiel namens „Duel Monsters“. Wie auch schon in Pokémon gibt es so genannte "Arenen-Kämpfe" und auch Weltmeisterschaften innerhalb der Serie, die vor einem großem Publikum aufgeführt werden. Um das eigentliche Kartenspiel visuell zu verbessern, werden in den Arenen die kämpfenden Charaktere aus den Karten zusätzlich holographisch dargestellt, so dass man den Eindruck eines "richtigen" Kampfes bekommen kann. Das Kartenspiel (oder auch 'Battle Card Game') "Duel Monsters" folgt dem klassischen Dungeon & Dragons-Vorbild, dass schon seit Jahrzehnten in Dutzenden von Rollenspielen umgesetzt wurde.
Yu-Gi-Oh stammt aus der Feder von Kazuki Takahashi. Der erste Manga erschien 1996 und wurde im populären Manga-Magazin Shonen Jump veröffentlicht (erscheint zurzeit auch in Carlsen's Banzai-Magazin). Es existieren zwei TV-Serien. Die erste TV-Serie lief 1998 mit 27 Folgen, die zweite und aktuelle Serie "Yu-Gi-Oh - Duel Monsters" erschien 2000. Bis heute liefen schon über 120 Folgen in Japan. RTL2 zeigt die ersten 48 Folgen von "Duel Monsters". Die zweite Serie dreht sich ausschließlich um die Spielkarten zur Serie. Der amerikanische Rechteinhaber 4Kids verzichtete auf die erste Serie, da die für die Vermarktung wichtigen Spielkarten erst in der zweiten Serie vorkommen. In der ersten Staffel gibt es zwar auch Karten zu sehen, doch steht dort zunächst die Lösung des Millenniums-Puzzles und die Entwicklung der Hauptcharaktere im Vordergrund. Zu Yu-Gi-Oh gehören neben der Vermarktung der Spielkarten auch zahlreiche Videospiele von Konami für Gameboy und Playstation, die rechtzeitig zum Deutschlandstart erscheinen sollen. Der deutsche Rechteinhaber CTM hat bereits in einer Pressemeldung die geplante Produktpalette um Yu-Gi-Oh bekannt gegeben.
Die wichtigsten Charaktere in Yu-Gi-Oh
| Yugi -
Konrad Bösherz (Takato
in Digimon Tamers) Yugi Muto ist ein recht aufgeweckter Schuljunge. Da er sich für andere Dinge als seine Schulkameraden interessiert (ausgefallene Spiele und Puzzle), wird er oft ausgeschlossen und als Einzelgänger auch von seinen Mitschülern geärgert. Yugi hat dennoch drei enge Freunde: Joey, Tristan und Téa. Eines Tages änderte sich das Leben von Yugi schlagartig: Er beschäftige sich schon länger mit der Lösung eines mysteriösen Puzzles, dass ihm sein Großvater geschenkt hatte. Dieses Puzzle wurde vor Jahrzehnten bei Ausgrabungen in Ägypten gefunden, und ist eines von den sagenhaften mystischen Gegenständen, in denen der Pharaoh die bedrohliche Magie gebannt hatte. Das gelöste "Millenniums-Puzzle" ergab ein goldenes Medaillon in Pyramiden-Form das Yugi eine starke und unheimliche Macht verleiht. |
|
| Yami-Yugi - Sebastian Schulz
(Trunks in DBZ) Wo auch immer ihm oder seinen Freunden Gefahr droht, verwandelt sich Yugi dank des Puzzles in "Yami Yugi" - sein stärkeres Ich (Yugi im jugendlichem Alter). Er wird durch die Verwandlung nicht nur ein Meister-Duellant voller Selbstbewusstsein und Stärke, er beherrscht auch die Macht seine Gegner in einer traumähnlichen Welt zu versetzen, um sie letztendlich vom "Bösen" zu befreien. |
|
| Joey Wheeler - Robin Kahnmeyer - (Matt
in Digimon 1) Joey ist einer der engsten Freunde von Yugi. Er nimmt die Dinge nicht immer so ernst, wie sie sind - es sei denn er bestreitet ein Duell. Seine lockere Einstellung bringt ihn und seine Freunde oft in Schwierigkeiten. Er ist der schwächste Duellant des Quartetts, und so muss ihm Yugi immer wieder Tipps geben, wie man richtig "Duel Monster" spielt. Joey ist sehr ehrgeizig beim Erlernen des Spiels. Dafür gibt es auch einen guten Grund... |
|
| Tristan Taylor - Kim
Hasper - (Yukito in Card Captor Sakura) Ein guter Schulfreund von Joey. Tristan gehörte wie Joey damals zu den Schülern, die Yugi ärgerten, bevor sie nach einem besonderen Vorfall gute Freunde wurden. Er spricht nicht viel über sich - so bleibt seine Intention, warum er überhaupt ein Duellist geworden ist ein Geheimnis... |
|
| Téa Gardner - Rubina
Kuraoka - (Astro Boy) Téa ist unter alle Freunden von Yugi die Stimme der Vernunft. Yugi kennt Téa schon bereits seit seiner Kindheit. Téa ist die Leiterin der Cheerleadergruppe an der High School und sie rät jedem der Probleme hat an sich selbst zu glauben und nicht aufzugeben. Sie ist nach Yugi die stärkste Duellantin des Quartetts. |
|
| Bakura - Constantin von Jascheroff Bakura ist ein Schulfreund von Yugi. Zunächst könnte man denken, dass ihre gemeinsame Leidenschaft für das "Duel Monsters" Spiel sie verbinden würde - dies ist nicht der Fall. Er besitzt wie auch Yugi ein Millenniums-Gegenstand, den "Millennium Ring". Doch hat Bakura diese Macht noch nicht so unter Kontrolle, wie er es gerne hätte... |
|
| Seto Kaiba - Gerrit Schmidt-Foß (Seita in "Die
letzten Glühwürmchen") Yugis Erzrivale Kaiba, ein verwöhnter Typ aus reichem Hause und Geschäftführer eines dubiosen High-Tech-Unternehmens, versucht Yugi und seinen Freunden das Leben schwer zu machen und fordert ihn immer wieder aufs Neue zum Duell heraus. |
|
| Mai Valentine - Irina von
Bentheim Mai Valentine ist eine der besten Spielerinnen der Welt und kämpft ohne Gnade bis sie ihr Ziel erreicht hat. Hochnäsig und von sich selbst überzeugt weiß Mai ihren Charme gezielt einzusetzen um die Situation für sich auszunutzen. |
|
| Maximilian Pegasus - Till Hagen Der wohlhabende und mächtige Maximilian Pegasus ist nicht nur der Schöpfer des "Duel Monster" Kartenspiels, sondern auch noch ein sehr guter Spieler. Bei seinem linken Auge handelt es sich wie auch dem Puzzle von Yugi und dem Ring von Bakura um einen weiteren Millenniumsgegenstand, dass dem Träger eine unheimliche Macht verleiht. Er schuf die "Duel Monsters" nach dem geheimnisvollen ägyptischen Spiel "Das Spiel der Schatten", dass schon damals die Pharaonen gespielt hatten. |
|
|
|
Großvater Muto - Peter Groeger Großvater Muto war der Besitzer des Millennium Puzzlespiels, bis er es seinem Enkel Yugi geschenkt hat. Yugis Großvater weiß sehr viel über das Spiel und kennt sich mit den Wesen der "Duel Monsters"-Welt ausgezeichnet aus. Er rät Yugi immer fest an das "Innere der Karten" zu glauben. |
| Weitere Sprecher: | Yami Bakura - David
Nathan (Piccolo in DBZ) Mokuba - Ricardo Richter (Tivil in Dr. Slump) |
|
|
Das Kartenspiel Auf den Karten befinden sich Angaben zum "Monster" bzw. Charakter, eine Levelangabe als auch Gesundheits- und Defensivpunkte. Es gibt drei Kategorien von Karten: Monster-, Magie- und Fallenkarten. Jedem Spieler stehen zunächst 8000 Lebenspunkte zur Verfügung, die entsprechenden Monster-Attacken oder die Magie- und Fallen-Effekte werden genutzt, um die Lebenspunkte des Gegners zu verringern. Eine englische Anleitung, wie man Duel Monsters spielt, findet man hier. Man benötigt mindestens ein Deck von 40 Karten, um es richtig spielen zu können. Für Anfänger werden Starterdecks mit gewöhnlichen Karten angeboten. Die besonders starken Charakterkarten sind nur limitiert erhältlich, wie z.B. der links abgebildete "Blue-Eyes White Dragon". Als einzelne Karte kostet diese rund 35$. Im Laufe der Jahre wurden in Japan bereits mehr als 13 Kartensets veröffentlicht. Die seltenen Karten werden von den Sammlern wie richtige Wertgegenstände getauscht und gehandelt. |
Lizenz zum Gelddrucken?
Verdienten die Hersteller von Pokémon bereits Unsummen
mit den Spielkarten zur Serie, so steht dem Yu-Gi-Oh in nichts nach: In den
ersten 3 Jahren von Pokémon wurden 10 Mio. Videospiele und 600 Mio. Spielkarten
verkauft. Im Falle von Yu-Gi-Oh waren es 7 Mio. Videospiele und 3 Milliarden
Spielkarten. Die Zahlen beziehen sich ausschließlich auf den japanischen Markt.
Konami besitzt die Exklusiv-Rechte für die Vermarktung der Karten in
Deutschland.
Mitten ins Geschehen
Schaut man sich die erste Folge von Yu-Gi-Oh an, ist es zunächst etwas schwierig der Handlung zu folgen. Dies bezieht sich vor allem auf die bereits fortgeschrittene Charakterentwicklung in der ersten Folge. Gerade hier vermisst man schmerzlich die erste Serie zu Yu-Gi-Oh. Denn dort fing alles an, dort konnte man die Charaktere kennen lernen. Bereits in der ersten Folge von Duel Monsters wird man damit konfrontiert, dass Yugi sich vor einem bestehenden Duell in sein größeres Ego "Yami-Yugo" verwandelt. Wer die gesamte Vorgeschichte erfahren möchte, wie Yugi überhaupt zu dem Millenniums-Puzzle gekommen ist, die ihm die Verwandlung erst ermöglicht, sollte zum Manga greifen, das in der Banzai veröffentlicht worden ist.
Jeder Spielzug ist ein Ereignis
Wie auch schon bei ähnlich gelagerten Serien wie "Hikaru no Go" werden auch in Yu-Gi-Oh alle Schritte während der Karten-Duelle akribisch erklärt und mögliche Konsequenzen eines Zuges genau besprochen. Diese Ausführungen bestimmen die Handlungen während der Kämpfe, die sich über mehrere Folgen hinziehen können. Die Regeln im Anime unterscheiden sich etwas vom richtigen Kartenspiel. Fängt man im Anime meistens mit 2000 Lebenspunkten an, sind es beim richtigen Kartenspiel sogar 8000 Lebenspunkte, dadurch dauert ein normales Spiel sehr viel länger. In den späteren Staffeln der Serie werden zudem noch weitere Regeln eingeführt, die für das Kartenspiel in der Realität nicht gelten.
Ein Kartenspiel als Lebensmittelpunkt
In der Serie ist "Duel Monsters" etwas alltägliches. Jeder spielt es, es gibt Turniere im Fernsehen, man kauft immer die aktuellsten Kartensets, es ist das Gesprächsthema schlechthin in der Schule, man tauscht untereinander Karten aus... so kann nur die Traumwelt eines Kartenherstellers ausschauen. Im Anime selbst ist es die Realität. Der noch in der ersten Serie leicht vereinsamte Yugi wurde durch die bessere Beherrschung des Spiels zu einer angeseheneren Person, der nun sein Wissen an Anfänger weiter vermittelt. Der Charakter Joey ist ein Musterexemplar eines konsumierenden Neukunden, der das Kartenspiel unbedingt erlernen möchte.
Zielgruppe der Serie
Die Zielgruppe der Serie sind Jungen im Alter zwischen 9 und 14. Im Falle von Yu-Gi-Oh handelt es sich im Gegensatz zum episodenhaften Pokémon um eine Fortsetzungsserie mit durchgehender Handlung. Das Verpassen einer Folge ist bei Pokémon nicht so schlimm, während man bei Yu-Gi-Oh leicht den Anschluss verlieren kann.
Die deutsche Sprachfassung
Die Berliner Firma "Bikini GmbH/Kuraoka Entertainment" ist für die deutsche Synchronfassung zuständig. Sie sind nicht gänzlich unbekannt, haben sie doch schon einige Folgen der legendären Astro Boy-TV Serie umgesetzt und waren sie für die gelungenen Bearbeitungen von "X-The Movie" und "Angel Sanctuary" zuständig. Als Vorlage für die Bearbeitung diente die englische Sprachfassung. Sehr erfreulich: Die deutsche Sprecherauswahl orientiert sich eher an dem japanischen Original, die deutschen Stimmen ähneln viel mehr der japanischen Fassung als der englischen. Wie in der Originalfassung hat Yugi (klein) eine kindliche Stimme, während er nach der Verwandlung die Stimme eines Jugendlichen hat. In der englischen Fassung klingt er, ob groß oder klein - ziemlich identisch. Die Dialoge entsprechen fast eins zu eins der englischen Fassung, nur bei einigen Sprüchen hat man dagegen typische deutsche Floskeln eingesetzt, die aber gut passen (z.B. "großes Indianer-Ehrenwort!" statt "I promise!"). Die deutschen Synchronschauspieler haben deutlich mehr "drauf" als die englischen Sprecher. Besonders der von Joachim Kerzel (Stammsprecher von Dustin Hoffmann) gesprochene Vorspann macht einiges her und lässt ein wenig Kinoatmosphäre aufkommen. Sebastian Schulz als "Yami Yugi" geht vollkommen in seiner Rolle auf. Insgesamt hinterlässt die deutsche Fassung einen gehobenen Eindruck.
Der Opener
Bei dem deutschen Opener (eine Originalumsetzung des amerikanischen Openers) mit dem Titel "Du bist dran" hatte Toyco Music leichtes Spiel. So besteht der martialische Song nur aus wenigen Wortfetzen, die von Ex-Megaherz-Sänger "Alexx" gesprochen werden. Der spätere zweite Opener "Ich bin zurück" wird von Gary Köhler gesungen. Ein Album zur Serie mit 14 Songs ist bereits in Arbeit. Ein richtiges Ending gibt es leider nicht. Der Abschluss der Serie besteht aus einem 20 sekündigen Zusammenschnitt des Openers. In dieser Sequenz sind normalerweise Credits zu sehen. RTL2 hat darauf verzichtet und lässt kurz am Ende das zuständige Synchronstudio einblenden.
Beschaffenheit der Episoden
Im Falle von Yu-Gi-Oh handelt es sich um die nachbearbeitete US-Fassung, die den dortigen Vorstellungen angepasst worden ist. Ein komplett neuer Vorspann, eine neue Hintergrundmusik, Dialog- und Namensänderungen und Zensuren sind auch in Yu-Gi-Oh an der Tagesordnung. Bei der RTL II-Fassung sind zum Glück keine Folgen wie in den USA zu Doppelfolgen zusammen gefasst worden (eine vollständige Auflistung aller Episoden gibt es hier). Der amerikanische US-Markt lässt für das Fernsehen keine originalgetreuen Umsetzungen zu, die auf die Kinder möglicherweise zu "weltfremd" wirken könnten. Dies ist in Deutschland natürlich schon anders, deshalb sind die reinen US-Animeimporte auch nicht sehr beliebt unter den deutschen Fans. Dafür haben die Amerikaner den Vorteil eines großen Anime-DVD-Marktes, in der die Serien auch in ihrem Originalzustand erworben werden können. Diesen Markt gibt es bei uns NOCH nicht.
Fazit
Yu-Gi-Oh ist im besten Sinne ein fast perfektes Vermarktungsprodukt,
dass es besser als manch andere Serie versteht, zum Kauf der zugehörigen
Merchandising-Produkte aufzufordern. Leider wird Yu-Gi-Oh vom amerikanischen
Lizenzgeber nur unvollständig ohne die erste Serie verkauft, die wichtig für die
Handlungs- und Charakterentwicklung ist. So fällt es zunächst ziemlich schwer
als Zuschauer eine entsprechende Sympathie für die Charaktere zu entwickeln. Die
deutsche Bearbeitung hat denkbar das Beste aus dieser "Version" herausgeholt. Ob
die Serie und die zugehörigen Kartenspiele auch bei uns langfristig erfolgreich
sein werden, bleibt abzuwarten. Yu-Gi-Oh startet mit relativ wenigen Folgen,
die bereits in 2 Monaten abgesendet sein werden. Hätte man die Möglichkeit
gehabt, die Serie direkt aus Japan kaufen zu können, wäre wie schon bei One
Piece ein Start mit über 150 Folgen möglich gewesen. Merchandising braucht eine
langfristige Grundlage für einen Erfolg, aus dem Grund werden Anime-Serien auch
in den USA nur wöchentlich ausgestrahlt. Die Aktualität der Serien bleibt über
einen längeren Zeitpunkt erhalten - im Falle einer täglichen Ausstrahlung und
der darauf folgenden ständigen Wiederholungen bevor neue Folgen erscheinen, wird
der Erfolg minimiert, so dass sich die mögliche Erfolgswelle von Yu-Gi-Oh auf
wenige Monate beschränken könnte. Serien, die fast über ein Jahrzehnt in Japan
Erfolg hatten (Beispiel: Dragonball Z), wurden durch tägliche und doppelte
Ausstrahlungen in Deutschland in einer Rekordzeit verheizt. Bei der
Aufrechterhaltung dieses Konzeptes erscheint es fragwürdig, ob man in Anime im
Zusammenhang mit aktiver Vermarktung weiterhin Geld investieren sollte, da das
Risiko eines frühzeitigen Scheiterns bei uns um ein vielfaches höher ist als in den USA oder
Japan.
(C) der Review:
AnimeDigital
Sämtliche Inhalte dieser Preview dürfen nicht ohne
Genehmigung des Autoren auf anderen Seiten verwendet werden.