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Schnittbeschreibung zu "Prinzessin Mononoke"
Geschrieben von Rene am: Samstag, 28. August 2004, 22:29 Uhr
Diese Schnittbeschreibung listet alle Kürzungen seitens RTL II zum Anime-Spielfilm "Prinzessin Mononoke" auf, der am Samstag, dem 28.08.2004 um 14:45 Uhr ausgestrahlt worden ist. Insgesamt gab es 28 Schnitte.

Laufzeit FSK 12 uncut:
2:03:24.000

Laufzeit FSK 12 cut:
2:00:12.520

Update: Der Film wurde in der geschnittenen Fassung sowohl am 01.01. um 16:45 Uhr als auch am 02.01.05 um 07:45 Uhr wiederholt.

Anmerkung: Wir halten die Ausstrahlung dieses Filmes im Nachmittagsprogramm für unangemessen im Hinblick auf jüngere Kinder. Der Film ist deutlich härter als jede Anime TV-Serie, die sonst auf dem Sender läuft. Zudem hat Ghibli ein generelles Schnittverbot für seine Filme erteilt, so dass bereits hier der Wunsch des Regisseurs Miyazaki, dass seine Filme stets unverändert zu sehen sein sollten, seitens des Senders ignoriert worden ist. Miyazaki hatte aufgrund von Schnitten in seinem Film "Nausicäa" den Verkauf seiner Filme ins westliche Ausland über Jahre hinweg blockiert. Wir bewerten in dieser Schnittbeschreibung vor allem, wie sinnvoll die Nachbearbeitungen erscheinen und stellen Vergleiche auf. In keinster Weise befürworten wir Gewaltszenen - wenn es nach uns ginge, müsste jedes Programm entsprechend der Altersfreigabe zur richtigen Uhrzeit gesendet werden - das wäre die beste Jugendschutzmaßnahme. Alles andere ist Profitgier.
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Schnitt an der Stelle 0:05:27.960

Im Zusammenhang mit der Darstellung der blutegel-ähnlichen Wesen, die bei den infizierten Tieren und Menschen auftauchen wurde relativ häufig geschnitten. Dies ist das letzte Bild vor dem ersten Cut.

Fehlende Szene

Man sieht, wie die Blutegel um den Keiler herumschwirren. Diese Szene, als auch die ständige Entfernung von sich bewegendem Blut können als reine "Geschmackszensur" interpretiert werden. Etwas, dass eklig aussieht, ist nicht automatisch jugendgefährdend - so was darf man nie vergessen. Die Folgen von Gewalt sind auch "unschön" - aber sie zu entfernen, stellt keine Maßnahme dar, die als Jugendschutz bezeichnet werden kann. Ansonsten würden in Deutschland Anti-Gewalt-Filme nicht so niedrig bewertet werden.

Dass die Darstellung von Blut nicht automatisch zu einer höheren Altersfreigabe führt, kann man auch am Ende dieser Schnittbeschreibung anhand einiger Bilder aus einem anderen Ghibli-Film sehen, der eine FSK 0 erhalten hat.

Schnitt an der Stelle 0:06:33.280

Die Dorfälteste der Emishi gelobt dem sterbenden Keiler, dass sie ihn angemessen beerdigen und preisen werden.

Fehlende Szene

Der Keiler verflucht die Menschen und stirbt.

Fehlende Szene

Der Keiler zerfällt und löst sich auf.

Fehlende Szene

Die Emishi sind entsetzt.

Fehlende Szene
Schnitt an der Stelle 0:12:09.560

Ashitaka wird von Räubern angegriffen und kann sich gegen die Angriffe erfolgreich wehren. Auf seinem Ritt sieht er wie ein Bandit auf eine wehrlose Frau einschlägt.

Fehlende Szene

Der Bandit schlägt zu und zertrennt ein Teil des Sackes, der die Frau vor einem tödlichen Schlag beschützt.

Fehlende Szene

Der Bandit hebt noch mal sein Schwert.

Schnitt an der Stelle 0:12:14.520

Verstärkt durch die dämonische Stärke in seinem Arm haben die Pfeile von Ashitaka eine deutlich höhere Schusskraft. Er schießt einen Pfeil auf den Banditen ab, der die Frau bedroht.

Fehlende Szene

Der Bandit verliert beide Arme.

Fehlende Szene

Die Arme heften sich an den Baum.

Fehlende Szene

Die Frau kann fliehen. Ziemlich erstaunt guckt der Bandit aus der Wäsche. Wer den Film damals im Kino gesehen hat, wird sich erinnern können, dass die Zuschauer bei diesen Szenen meistens sehr amüsiert gelacht haben. Es ist einerseits makaber und lustig: Daher fällt diese Szene unter den Gewaltszenen, die generell nicht besonders ernst genommen werden. Das fließt auch in die Bewertung des Filmes mit ein. In Hinblick auf jüngere Kindern erscheint der Schnitt gerechtfertigt.

Fehlende Szene

Ashitaka reitet an den Räubern vorbei.

Fehlende Szene

Der Bandit fällt hin.

Schnitt an der Stelle 0:12:26.440

Ashitaka schießt einen weiteren Pfeil ab.

Fehlende Szene

Der Kopf eines Samurais wird abgetrennt. Auch diese Szene wirkte so übertrieben, dass das Kinopublikum erneut darüber schmunzelte.

Schnitt an der Stelle 0:12:34.000

Um den Kopf-Ab-Schnitt zu unterstützen, hat man diese Szene gekürzt, in dem der zweite Samurai kopflos im Bild erscheint.

Fehlende Szene

Der kopflose Samurai fällt vom Pferd.

Schnitt an der Stelle 0:19:03.480

Eboshi schießt mit ihrer Kanone auf den angreifenden Wolf.

Fehlende Szene

Der Wolf wird getroffen.

Fehlende Szene

Ein Lakai von Eboshi schießt zusätzlich mit einer Art Flammenwerfer auf den Wolf.

Fehlende Szene

Ein flambierter Wolf.

Schnitt an der Stelle 0:48:53.760

Ein Unfall. Die Kanone, die auf Ashitaka gerichtet war, geht auf einmal los.

Fehlende Szene

Ashitaka wird getroffen. Blut ist sichtbar.

Fehlende Szene

Die Szene setzt unmittelbar danach wieder ein, als kein einziger Tropfen mehr in der Luft zu sehen ist.

Bevor auf den nächsten Schnitt eingegangen wird: Kurz vor dem nächsten Cut sieht man wie Blutstopfen auf den Boden fallen, die Ashitaka durch seine Verletzung hinterlässt. Das Blut ist sehr dunkel - es sieht schwarz aus.
Schnitt an der Stelle 0:50:02.320

Ashitaka öffnet das geschlossene Tor, und betreibt einen ungeheuren Kraftaufwand, wodurch mehr Blut aus seiner Wunde tritt.

Fehlende Szene

In diesem Augenblick hatte man entfernt, wie einige Blutstropfen zu Boden fallen (rot). Dieser Schnitt ist identisch mit einer Szene aus Folge 5 aus One Piece. Weder ATV noch Premiere hatten diese Szene gekürzt. Nur halt RTL II - die darin eine Jugendgefährdung sehen, womit sie ziemlich allein dastehen.

Eboshi und ihre Männer kämpfen gegen Samuraitruppen, die ihnen die Stahlhütte wegnehmen wollen. Mit ihren überlegenen Schusswaffen ist sie ihren Gegner haushoch überlegen. So eben hat die Truppe von Eboshi eine Salve gegen die Samurai abgefeuert.
Schnitt an der Stelle 1:09:02.480

Nach dieser Rauchwolke erfolgte ein Schnitt.

Fehlende Szene

Die Wolke löst sich auf und man sieht zahlreiche Tote und Verletzte, sowie Fliehende.

Fehlende Szene

Eboshi feuert einen Schuss ab...

Fehlende Szene

... und trifft gezielt einen der gegnerischen Anführer.

Schnitt an der Stelle 1:09:07.080

Das Gleiche noch Mal: Eboshi schießt...

Fehlende Szene

... und trifft wieder einen Feldherren. Die Schlachten dauern nicht sehr lange.

Schnitt an der Stelle 1:27:36.960

Ashitaka wird von 4 Samurai-Kriegern angegriffen. Tapfer verteidigt er sich. Seine überlegene Kraft sorgt wieder für einige abgetrennte Körperteile.

Fehlende Szene

Blut.

Fehlende Szene

Das Pferd des Samurais.

Fehlende Szene

Blut spritzt.

Fehlende Szene

Der Arm ist ab...

Fehlende Szene

... und fliegt gen Himmel. Das Tempo der Gewaltszenen ist sehr schnell. So wirklich bekommt man als Zuschauer diese Bilder in diesen Details nicht mit, da sie bereits nach wenigen Millisekunden nicht mehr zu sehen sind.

Fehlende Szene

Das Schwert des Samurais mit dem abgetrennten Arm landet auf dem Boden.

Fehlende Szene

Der Reiter fällt zu Boden.

Erst hier setzt die RTL II-Fassung wieder ein. Kein Tropfen Blut mehr zu sehen.
Schnitt an der Stelle 1:27:48.440

Zwei weitere Reiter stürmen auf Ashitaka zu. Er warnt sie ihm nicht näher zu kommen.

Fehlende Szene

Da die Reiter nicht hören, greift Ashitaka wieder zu seinem Bogen und schießt.

Fehlende Szene

Wieder ein abgetrennter Kopf. Erst jetzt wendet der noch lebende Reiter und flieht. Durch diese fehlende Sequenz wirkt die Szene zuvor ziemlich unlogisch.

Schnitt an der Stelle 1:33:40.160

Szenenwechsel. Dies ist das letzte Bild bevor die Handlung zu San wechselt, die den verletzten Keiler begleitet.

Fehlende Szene

Blut fällt zu Boden - mehr nicht.

Schnitt an der Stelle 1:37:10.680

Menschen, die sich mit Wildschweinfellen getarnt haben, nähern sich dem verletzten Keiler. San will sie vertreiben.

Fehlende Szene

Während San sie vertreibt, spuckt der Keiler Blut.

Schnitt an der Stelle 1:37:22.200

Unverständlicherweise wurde jetzt ein wichtiger Handlungsstrang gekürzt. Beim Keiler bricht die geheimnisvolle Krankheit aus, wodurch auf seinem Rüssel die ersten Blutegel erscheinen.

Fehlende Szene

San bemerkt die Egel.

Fehlende Szene

Verzweifelt versucht sie, die Egel vom Rüssel herunterzubekommen.

Fehlende Szene

Währenddessen bereitet einer der Menschen den Wurf einer Steinschleuder vor.

Fehlende Szene

San wird vom Stein am Kopf getroffen...

Fehlende Szene

... und fällt bewusstlos auf den Rüssel des Keilers nieder.

Schnitt an der Stelle 1:37:34.560

Ab jetzt konzentrieren sich viele Schnitte auf die Nicht-Darstellung des besessenen und kranken Keilers.

Fehlende Szene

Der Keiler brüllt laut.

Fehlende Szene

Dieser Anblick erschreckte die Jugendschützer bei RTL II.

Fehlende Szene

Die in Fellen verkleideten Menschen weichen vor den Blutegeln zurück.

Fehlende Szene

Der Keiler richtet sich auf und beginnt sich langsam zu bewegen.

Schnitt an der Stelle 1:37:48.680

San ist wieder bei Bewusstsein und versucht sich an dem Stoßzahn festzuhalten.

Fehlende Szene

Aus ihrer Hand treten die Egel hervor. Auch sie ist bereits infiziert.

Fehlende Szene

San ist entsetzt...

Fehlende Szene

... und wird von der Wucht der Egel weggezogen.

Fehlende Szene

San ruft nach Ashitaka. Später sieht man sie so auch noch in der gekürzten Fassung.

Fehlende Szene

Der Keiler setzt seinen Weg zum See, in dem der Waldgott wohnt, fort.

Schnitt an der Stelle 1:40:30.280

Ashitaka stellt sich dem Keiler in den Weg.

Fehlende Szene

Es wurde geschnitten, wie der Keiler mit dem Fuß auf den Boden tritt, und der Rasen sich blutrot verfärbt.

Schnitt an der Stelle 1:40:41.800

Einige Sekunden später wieder ein Schnitt. Ashitake sieht San am Körper des Keilers.

Fehlende Szene

Der Fuß tritt aus den Egeln hervor.

Fehlende Szene

Der Keiler brüllt Ashitaka an.

Fehlende Szene

Dabei fliegen wieder mal die Egel über dem Bildschirm.

Fehlende Szene

Die Cosplayer in den Wildschwein-Kostümen weichen panisch zurück.

Fehlende Szene

Mehrere Egel fallen auf ein Fell.

Fehlende Szene

Panisch ergreift der Mensch die Flucht und wirft das Fell weg.

Schnitt an der Stelle 1:40:58.600

Ashitaka springt in den Berg voller Egel.

Fehlende Szene

Er sucht nach San.

Fehlende Szene

Der Keiler spuckt wiederum Blut.

Fehlende Szene

Währenddessen sind die jungen Wölfe eingetroffen und greifen die Menschen an.

Fehlende Szene

Ashitaka sucht weiter.

Schnitt an der Stelle 1:41:07.640

San ruft nach Ashitaka.

Fehlende Szene

Der Keiler senkt und hebt sich immer wieder, um Ashitaka abzuwerfen.

Schnitt an der Stelle 1:41:34.720

Die Menschen wehren sich mit Handgranaten, die sie auf die Wölfe schmeißen. Nach der Rauchwolke gab es einen Schnitt.

Fehlende Szene

Der Anblick des Keilers von vorn mal wieder.

Fehlende Szene
Schnitt an der Stelle 1:41:40.400

Wiederum wurde eine ganze Sequenz wegen der Darstellung von Blut entfernt.

Fehlende Szene

Der Keiler tritt hervor...

Fehlende Szene

... und brüllt die Wölfin an, wobei er Blut spuckt.

Fehlende Szene

Das findet sie sicherlich auch nicht so witzig.

Schnitt an der Stelle 1:42:04.880

Nach diesem Bild wurde wiederum...

Fehlende Szene

... der Anblick des Keilers von vorn geschnitten.

Schnitt an der Stelle 1:42:12.760

Die Wölfin will San retten und beißt sich durch den Berg von Egeln durch.

Fehlende Szene

Die Szene danach, wo zusätzlich der Eber zu sehen ist, wurde entfernt.

Schnitt an der Stelle 1:45:13.360

Während sich der Waldgott in seine nächtliche Gestalt verwandelt, schießt ihn Eboshi an.

Fehlende Szene

Der Kopf trennt sich vom Körper ab.

Fehlende Szene

Ashitaka und San sehen hilflos zu.

Fehlende Szene

Der Kopf fällt zu Boden.

Schnitt an der Stelle 1:46:17.480

Als die Wölfin Eboshi ein Arm abbeißt, erfolgte genau an dieser Stelle ein Schnitt.

Fehlende Szene

Der Wolfskopf gleitet aus dem Bild.

Fehlende Szene

Man sieht Eboshi und ein paar Blutstropfen. Das war auch schon der letzte Schnitt im Film.

Vergleich mit dem Ghibli-Film "Chihiro's Reise"

Um die These zu unterstreichen, dass die Darstellung von Folgen der Gewalt im Zusammenhang mit Blut nicht als jugendgefährdend angesehen wird, haben wir einige Bilder aus dem Film "Chihiro's Reise" entnommen.

Wir sehen einen verletzten Drachen. Blut fließt aus dem Maul.

Noch mehr Blut.
Wesentlich mehr Blut.
Eine relativ große Menge Blut.
Chihiro sieht besorgt nach dem Drachen. Überall ist Blut sichtbar.
Im zweiten Bild sieht man noch, wie das Blut auf den Holzbalken nach unten fließt. Die Darstellung ist sehr realistisch.

Wie man auch sehen kann, ignoriert Chihiro das Vorhandensein des Blutes. Sie sieht darin keine Bedrohung für sich - so wie dies hier sehr natürlich vermittelt wird, ist das auch in der Realität der Fall. Die Darstellung des Blutes erhöht die Dramaturgie, zudem verstärkt es die negative Folge von Gewalt. Kinder, die diese Szenen sehen, werden sich in erster Linie Sorgen um die Gesundheit des Drachen machen. Die Szene löst sich letztendlich so auf, dass Chihiro dem verletzten Drachen hilft, wieder gesund zu werden.

Hier gibt es noch mehrere Fälle von Bluckspuck-Szenen.
Blut fließt aus dem Maul und tropft zu Boden.
Ähnliche Szenen wurde in Mononoke haufenweise geschnitten.
Der Clou dabei ist, dass dieser Ghibli-Film eine Altersfreigabe ab 0 Jahren besitzt. Die Szenen sind für den Film nicht bestimmend.

Wenn solche Szenen in einer ungeprüften Anime TV-Serie auf RTL II vorkommen würden, wäre her schon längst geschnitten worden.

Daher stellen die Jugendschützer von RTL II eine Gefahr für jeden Anime dar - würden doch selbst FSK 0 und 6-Serien in den wenig kompetenten Händen von RTL II gekürzt werden.

Die Art und Weise, wie RTL II seine Sendungen nach einem Schema bearbeitet, könnte selbst von einem 10jährigen durchgeführt werden, der kurz angelernt worden ist.

Chihiro öffnet das Maul des Tieres. Sie steckt ihm ein wirkungsvolles Heilkraut ins Maul, dass ihn gesund werden lässt. Das Tier wehrt sich dabei mit seinen verbliebenen Kräften. Hier steht der Mut von Chihiro klar im Vordergrund. Im Laufe des Filmes wächst sie immer wieder über sich hinaus.
In japanischen Anime wird im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Zeichentrickfilmen, nicht auf die Darstellung von Blut als natürliche Folge einer Verletzung oder Gewalt verzichtet. Das gilt vom Kinderfilm bis hin zu Filmen für Erwachsene. Selbst in über 30 Jahre alten Serien wie Mila Superstar gibt es bereits "Blutstropfen die zu Boden fallen" zu sehen. Dadurch wirkt die Gewalt mitsamt der Folge in den japanischen Trickfilmen immer sehr viel negativer, als die vermeintlich harmloseren wirkenden US-Serien. Doch ist die Thematisierung der Gewalt in den japanischen Serien meistens genau so, wie sie von den hiesigen Jugendschützer als völlig korrekt angesehen wird. Daher erhalten diese Sendungen in Deutschland auch niedrige Altersfreigaben.

Wenn man die Bewertung eines Filmes nur auf reine Bilder reduziert, macht man es sich viel zu einfach. Durch die Zensur versucht RTL II, sich einer Auseinandersetzung über Gewaltszenen in Anime zu entziehen. Sie sind nicht in der Lage, irgendwelche Argumente für ihre Sendungen zu entwickeln, die sie ausstrahlen. Wahrscheinlich fehlt auch hier einfach wieder mal die Kompetenz...